Suche

Unsere Suche wird von einem KI-gestützten Chatbot-System unterstützt. Um die Suchfunktion nutzen zu können, müssen Sie der Datenschutzerklärung zustimmen und die entsprechenden Cookies akzeptieren.

Künstliche Intelligenz

15. August 2025

Künstliche Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt

Die berufliche Zukunft vieler Arbeitnehmender ist von Unsicherheit geprägt – vor allem durch den rasanten Fortschritt Künstlicher Intelligenz. KI verändert den digitalen Arbeitsmarkt grundlegend: Sie ersetzt nicht nur Aufgaben, sondern ganze Berufsbilder, während gleichzeitig neue Tätigkeiten und Chancen entstehen. In vielen Branchen stellt sich nun nicht mehr nur die Frage, ob, sondern auch wie stark KI bestehende Arbeitsplätze verändert oder ersetzt. Klassische Berufsbilder wandeln sich und es sind neue Kompetenzen gefragt. Besonders generative KI macht diesen Wandel sichtbar. Sorgen um Arbeitsplatzverlust sind berechtigt – doch ebenso wichtig ist der Aufbau neuer Kompetenzen, um im Wandel bestehen zu können. Wie berechtigt sind also die Sorgen um Arbeitsplatzverlust und welche Fähigkeiten könnten künftig entscheidend sein?

Was versteht man unter „KI“ und was kann sie?

Künstliche Intelligenz, kurz „KI“ ist ein Algorithmus, sprich ein Computer-Code. Ähnlich wie ein Mensch hat sie intellektuelle Fähigkeiten. Künstliche Intelligenz hat die Fähigkeit zu lernen und sich selbst zu optimieren. Dieser Vorgang wird auch als „Deep Learning“ bezeichnet. Demzufolge ist es möglich, eine KI zu trainieren und mit Informationen zu füttern, ähnlich wie einen Menschen - allerdings mit einem Unterschied: sie ist auf eine Hardware angewiesen. Wie auch das Gehirn eines Menschen bildet sie so ein neuronales Netzwerk. Dieses erlaubt es ihr, aus Fehlern zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Künstliche Intelligenz kann somit die Tätigkeiten eines Menschen übernehmen und dabei menschliches Handeln so stark imitieren, dass die Resultate kaum noch von menschlichen zu unterscheiden sind.

Was versteht man unter „KI“ und was kann sie?

Was bedeutet das für den Arbeitsmarkt?

Einer Studie des McKinsey Global Instituts zufolge könnten bis 2030 bis zu 3 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland von starken Veränderungen durch den Einsatz von KI betroffen sein. [1] Das entspricht etwa 7% der Gesamtbeschäftigung. Besonders Berufe in Verwaltung, Kundenservice, Vertrieb und Produktion stünden vor großen Veränderungen. Zudem prognostiziert die Studie, dass bis 2035 bis zu 45% der geleisteten Arbeitsstunden in der EU von KI-basierter Automatisierung betroffen sein könnten.

Kununu zufolge sind folgende Berufe besonders vom Einsatz von KI in der Arbeitswelt betroffen und bergen das höchste Potenzial, bald von Künstlicher Intelligenz übernommen zu werden [2]:

  1. Buchhaltung (Dateneingabe, Buchführung, Erstellung von Rechnungen & Finanzberichtern)

  2. Mathematik (Erkennen und Nachstellen von Mustern in komplexe Formeln und Daten)

  3. Programmierung (Coding)

  4. Kundenservice (in Form von Chatbots)

  5. Büro & Administration (routinemäßige

  6. Transportwesen (autonomes Fahren)

  7. Zustellung (in Form von Drohnen)

  8. Lebensmittelproduktion (Qualitätssicherung, Verpackung, Etikettierung)

Bisher sind es besonders praxisnahe und handlungsorientierte Berufe, die menschliche Fähigkeiten weiterhin als grundlegend voraussetzen. Das Kochen in einer Großküche, die Mechanik-Branche oder Forst- und Landwirt leben ebenso wie Pflegeberufe von einem Gespür für die eigene Arbeitswelt und ihre Bedürfnisse. Und auch im Bereich IT-Infrastruktur und Betrieb wird sich durch KI wenig wandeln.

Der vermehrte Einsatz von KI kann darüber hinaus auch neue Arbeitsplätze schaffen – etwa in der Wartung, dem Training von Modellen oder beim Aufbau der nötigen Hardware-Infrastruktur, einschließlich leistungsfähiger Internetverbindungen.

Analytisches Denkvermögen und die Freude an Problemlösungen sind entscheidende Merkmale für den Einstieg in einen Job in der KI-Branche. Obwohl die Zahlen für Ausschreibungen in der Branche kürzlich erst wieder von 181.000 in 2022 auf 152.000 in 2024 gesunken sind [3], wird Künstliche Intelligenz in der Berufswelt weiterhin eine große Rolle spielen. Ein Informatikstudium ist zu empfehlen, allerdings nicht zwingend notwendig. Nicht nur Informatiker:innen haben somit die Chance, in Zukunft einen Einstieg in die KI-Branche zu wagen. Auch Forschende, Ingenieur:innen oder Angestellte in der Finanzwelt bringen bereits wichtige Kenntnisse für die Arbeit im Bereich Künstliche Intelligenz mit. Darüber hinaus sind Future Skills von großer Bedeutung, um in der Arbeitswelt der Zukunft mithalten zu können.

Was bedeutet das für den Arbeitsmarkt?

Revolution oder Katastrophe?

Die flächendeckende Integration Künstlicher Intelligenz in die Arbeitswelt eröffnet Chancen, birgt jedoch auch nicht zu unterschätzende Risiken. Schon heute kann Künstliche Intelligenz Marketingkampagnen gestalten, Lieferketten optimieren, Programmcodes generieren oder medizinische Diagnosen unterstützen – Tätigkeiten, die bislang menschliche Expertise erforderten. Durch KI-basierte Automatisierung lassen sich Prozesse effizienter gestalten, Zeit und Ressourcen sparen sowie Wissen breiter zugänglich machen.

KI birgt beispielsweise das Potenzial, global Bildung zu fördern: KI-gestützte Systeme könnten dabei langfristig helfen, digitale Bildungsangebote auch in strukturschwachen Regionen bereitzustellen. Der selbstlernende Charakter moderner KI ermöglicht dabei eine stetige Weiterentwicklung und Anpassung an neue Herausforderungen.

Gleichzeitig werfen diese Entwicklungen gewichtige Fragen auf: Wenn KI nicht nur menschliche Fähigkeiten ergänzt, sondern in bestimmten Bereichen übertrifft, stellt sich die Frage nach der Rolle des Menschen im Arbeitsprozess. Der Verlust von Arbeitsplätzen, die Erosion sozialer Strukturen im Berufsalltag und eine mögliche Abhängigkeit von automatisierten Entscheidungen sind reale Szenarien, die eine breite gesellschaftliche Debatte erfordern.

Auch die ökologischen und sicherheitstechnischen Aspekte dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Der Betrieb und das Training großer KI-Modelle verbrauchen erhebliche Mengen an Energie – mit entsprechenden Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Zugleich wird der Zugang zu Daten, die Grundlage für KI-Systeme sind, zunehmend zur Machtfrage.

Blickt man allerding auf den aktuellen Trend in der KI-Branche, zeigt sich, dass es aktuell wenig Anlass zur Sorge gibt. Die Zahl der neuen Stellenangebote im Bereich Künstliche Intelligenz ist zuletzt gesunken – ein Zeichen dafür, dass sich der Wandel bislang schrittweise und beherrschbar vollzieht.

Künstliche Intelligenz kann ein Motor für Fortschritt und Gerechtigkeit sein – wenn sie verantwortungsvoll entwickelt, eingesetzt und reguliert wird. Der Schlüssel liegt darin, technologische Innovation mit ethischem Bewusstsein, sozialer Verantwortung und nachhaltigem Handeln zu verbinden.

Revolution oder Katastrophe?

Wie können Sie sich auf die Arbeitswelt mit KI vorbereiten?

Es gibt vor allem eine wichtige Erkenntnis, die zentral ist: Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die Arbeitswelt stärker und vielfältiger zu verändern als alle bisherigen Technologien. Dieses Potenzial sollte in seinen Auswirkungen weder über- noch unterschätzt werden. Der Arbeitsmarkt muss sich folglich mit den Funktionen und Möglichkeiten, die die KI bietet, vertraut machen, sie verstehen und lernen, sie effektiv zu nutzen. Dabei sollte man sich stets die Frage stellen, in welcher Verbindung der (angestrebte) Job zu KI-basiertem Arbeiten steht. Umschulungen und Weiterbildungen bieten sich an, um sich auf die Arbeitswelt der Zukunft vorzubereiten und mit der Zeit zu gehen. Durch das Lernen digitaler und KI-basierter Arbeitsweisen kann eine zukunftsgerichtete Vorbereitung erfolgen.

Sie denken über einen Quereinstieg in die KI-Branche nach?

Experten zufolge gelangt man durch diese 5 Schritte zu einem KI-Job:

  • Denken Sie darüber nach, was Ihre persönlichen Ziele sind und wieviel Aufwand Sie dafür investieren möchten. Bedenken Sie dabei auch stets, dass der Quereinstieg mit viel Eigeninitiative und autodidaktischem Lernen verbunden sein wird und Sie eine gewisse Menge an Selbstbeherrschung mitbringen sollten.

  • Im zweiten Schritt ist es ratsam, Erfahrungen in der Arbeit mit Künstlicher Intelligenz zu machen. Das können zum Beispiel ein Praktikum in der Branche, Kurse für Programmiersprachen oder die Mitarbeit an einem Forschungsprojekt sein. Wir bieten beispielsweise Kurse in den Programmiersprachen Python und SQL an. Das Bauen einer KI kann nach Aneignung notwendiger Kenntnisse den nächsten Schritt im Aneignen von KI-Kenntnissen darstellen. an. Das Bauen einer KI kann nach Aneignung notwendiger Kenntnisse den nächsten Schritt im Aneignen von KI-Kenntnissen darstellen.

  • Eine Weiterbildung bietet sich für diejenigen an, die tiefer in die Materie steigen und für das Thema Künstliche Intelligenz ein fundierteres Verständnis erlangen möchten. Zu beachten ist bei der Wahl ein gutes Zusammenspiel aus Präsenzunterricht und Selbststudium, aus Theorie und Praxis. Spezifische Elemente wie Machine Learning oder Data Science sollten enthalten sein. cimdata bietet zahlreiche Kurse in diesem Fachgebiet an und berät Sie gern.

  • Im weiteren Verlauf ist es von Bedeutung, sich im Bereich Künstliche Intelligenz stets auf dem neuesten Stand zu halten und sich regelmäßig in Form von Workshops oder Seminaren weiterzubilden. Auch Wettbewerbe können eine gute Methode sein, um sich weiterzubilden und sein Können unter Beweis zu stellen. Podcasts oder Onlineplattformen, die sich mit dem Thema beschäftigen, wie auch Ankündigungen großer Tech-Unternehmen können beim Weiterbilden helfen.

  • Als letzter Schritt empfiehlt es sich, ein Verständnis für die KI-Branche zu entwickeln. Es ist von Bedeutung, die Technologie zu verstehen und eine Firma somit in die richtige Richtung zu lenken, damit nachhaltig ein Mehrwert geschaffen werden kann.

[1] https://www.mckinsey.de/de/~/media/mckinsey/locations/europe%20and%20middle%20east/deutschland/news/presse/2024/2024%20-%2005%20-%2023%20mgi%20genai%20future%20of%20work/mgi%20report%20genai%20future%20of%20work%20deutsch.pdf

[2] https://news.kununu.com/kuenstliche-intelligenz-welche-jobs-gefaehrdet-sind/

[3] https://www.iwkoeln.de/studien/jan-buechel-jan-felix-engler-armin-mertens-stagnation-statt-boom.html

Das wird Ihnen gefallen:

Künstliche Intelligenz im Bewerbungsprozess: Chance oder Herausforderung?

Künstliche Intelligenz

15. August 2025

Künstliche Intelligenz im Bewerbungsprozess: Chance oder Herausforderung?

Künstliche Intelligenz ist aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Arbeit 4.0, Natural Language Processing oder Machine Learning sind nur wenige von zahlreichen Begriffen und Methoden, über die man im Zusammenhang von KI mit dem Berufsleben mittlerweile permanent stolpert. Auch im Rekrutierungsprozess wird KI häufiger verwendet als je zuvor. KI-Tools versprechen sowohl den Arbeitssuchenden als auch den Personalverantwortlichen erhebliche Vorteile, werfen aber auch Fragen zur Ethik, Transparenz und Moral auf. In diesem Artikel erläutern wir, wie sich der Bewerbungsprozess auf beiden Seiten verändert und welche Chancen sowie Herausforderungen damit verbunden sind.

Weiterlesen

Unersetzlich: Skills von heute, die auch morgen noch zählen

Künstliche Intelligenz

15. August 2025

Unersetzlich: Skills von heute, die auch morgen noch zählen

Wenn es um generative Technologie geht, tauchen bei vielen nicht selten Zukunfts- und Existenzängste auf. Zurecht, denn Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, ganze Berufsfelder zu verändern und Tätigkeiten zu automatisieren, die bisher fest in menschlicher Hand lagen. Allein in den ersten acht Monaten von ChatGPT ging die Nachfrage an beruflichen Tätigkeiten, die leicht zu automatisieren sind laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung um rund 20% zurück. [1]

Weiterlesen